21. RheinEnergie Marathon/ Halbmarathon, Köln (01.10.)

Stefan gut in Form, Marathonvorbereitung läuft nach Plan (Bericht aktualisiert)

Am vergangenen Sonntag fand der 21. RheinEnergie-Marathon in Köln mit rund 4500 Finishern statt. Neben dem Marathon erfreut sich auch der zuvor startende Halbmarathon bei vielen Läufern großer Beliebtheit. Im Starterfeld über die Halbmarathondistanz waren von der Aachener TG Franziska Fourné, Lothar Wyrwoll, Stefan Schnorr, Tanja Döring und Christoph Schmitz zu finden.

Neben der frühen Startzeit, die mit 8:30 Uhr nicht für jeden optimal ist, um seine volle Leistung abzurufen, boten auch die Wetterbedingungen, obwohl es nicht regnete und auch die Temperaturen angenehm waren, durch zeitweilige starke Windböen keine perfekten Voraussetzungen für schnelle Zeiten. Dennoch war das Läuferfeld gut besetzt und somit galt es die richtige Gruppe zu finden und sich im Windschatten zu verstecken.

Franziska Fourné ging ihr Rennen recht optimistisch mit einer Durchgangszeit von 38:09 min (KM 10) an. Auf der zweiten Hälfte ließen ihre Kräfte jedoch nach und sie musste das Tempo reduzieren. So erreichte sie das Ziel in einer Zeit von 1:25:04 h. Dass sie an diesem Tage nicht in den Bereich ihrer Bestzeit gelangen konnten, war ihr jedoch bereits vor dem Rennen bewusst. Aufgrund von Erkältungssymptomen zu Beginn der vergangenen Woche war sie bereits froh darüber, überhaupt an den Start gehen zu können. Immerhin belegte sie mit ihrer Zeit den 7. Platz in der AK20.

Leider lief es auch für Lothar Wyrwoll nicht wie erwartet. Im Gedränge im Startbereich verletzte er sich an einer Absperrung. Die Blessuren an seinem Schienbein hatten ihn bis Kilometer 10 kaum beeinträchtigt, sodass er mit 34:52 min noch auf Kurs lag. Im Laufe der nächsten Kilometer breitete sich der Schmerz jedoch auch auf den Fuß aus. Dies sorgte dafür, dass er auf der zweiten Hälfte allmählich mehr und mehr Zeit einbüßte. Unter Schmerzen kämpfte er schließlich mit einer Zeit von 1:16:27 h ins Ziel.

Stefan Schnorr begab sich erneut in der Vorbereitung auf den Frankfurt-Marathon, der Ende Oktober stattfindet, auf die Halbmarathonstrecke in Köln. Im dicht gedrängten Läuferpulk war es zunächst schwer ins richtige Tempo zu finden. Nachdem sich das Feld auf dem recht chaotischen Anfangskilometer sortiert hatte, befand sich Stefan zunächst in einer kleinen Gruppe, aus der er sich aufgrund von Seitenstichen leider zurückfallen lassen musste.

Er fand seinen Rhythmus jedoch wieder, als sich die Gruppe um Sabrina Mockenhaupt (Mocki), angeführt von ihrem Bruder Markus, von hinten näherte. Im Windschatten dieser Gruppen bekam Stefan seine Seitenstiche innerhalb der nächsten Kilometer in den Griff und konnte mit einem 3:25er Schnitt ein gutes Tempo finden. Ab Kilometer 15 wurde die Gruppe aber merklich langsamer, da Markus Mockenhaupt das Tempo nicht halten konnte. Stefan setze sich daher, gefolgt von Mocki, an die Spitze der Gruppe. Schließlich musste dann auch Mocki abreißen lassen, während Stefan seinen Schritt beibehielt und bis zum Ziel sogar einen Vorsprung von 24 Sekunden aufbauen konnte.

Das Ergebnis dieser Kraftanstrengung ergab eine Zielzeit von 1:11:38 h. Damit belegte er einen schönen 6. Platz in der Altersklasse M30. Mit dieser Leistung zeigte er sich sehr zufrieden und kann nun zuversichtlich auf das geplante Ziel, einer Marathonzeit unter 2:30:00 h, in Frankfurt blicken. Weiter so Stefan!

Tanja Döring (1:51:19 h) und Christoph Schmitz (1:27:36 h) liefen als 201. bzw. 36. in ihren Altersklassen ins Ziel.